Compliance & Lieferkette

Als Schnittstellenmaterie prüfen, vermeiden und bearbeiten wir tatsächliche mögliche Compliance-Verstöße. Wir vermeiden für unsere Mandanten Imageverluste, hohe Geldbußen oder hohe Schadensersatzforderungen. Beim Verdacht auf Rechtsverstöße sind wir von der ersten Minute an der Seite unserer Mandanten. Ohne Wenn und Aber.

Zur Vermeidung von Compliance-Verstößen führen und begleiten wir interne Ermittlungen bei unseren Mandanten, auch vor Ort. Um behördliche Maßnahmen oder Bußgeldrisiken präventiv zu minimieren, entwickeln wir maßgeschneiderte Compliance-Programme. Unsere Beratung beginnt mit der Überprüfung der Eintragungen im  Transparenzregister. Dabei bewahren wir den Blick nach Links und Rechts. Wir betrachten und beachten die Schnittmengen unserer Beratungsschwerpunkte und greifen auf das Fachwissen unserer erfahrenen Mitarbeiter sowie auf das Spezialwissen unserer nationalen und internationalen Kooperationspartner zurück. Bei Pflichtverletzungen des Managements oder von Mitarbeitern beraten wir zur Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen gegen Organmitglieder und Mitarbeiter. Außerdem beraten wir zur Deckung und Einstandspflicht von D&O-Versicherungen. Gleiches gilt für Maßnahmen zur Geldwäscheprävention. Wir prüfen welche Pflichten (Melde-, Sorgfalts- und organisatorische Pflichten) im Geschäftsverkehr zu beachten sind und welche Sanktionen drohen. In internationalen Fallkonstellationen arbeiten wir mit hochspezialisierten Kanzleien Ausland zusammen.

Wir überwachen den jeweiligen Stand der Gesetzgebung. Einen Beratungsschwerpunkt bildet aktuell das am 3.3.2021 verabschieden Lieferkettengesetz („Gesetz über die unternehmerischen Sorgfaltspflichten in Lieferketten“) zur Stärkung der Menschenrechte entlang der Lieferkette. Das Gesetz soll Unternehmen dazu bringen, Menschenrechtsverletzungen in ihren Lieferketten zu identifizieren und zu verhindern. Das Lieferkettengesetz betrifft sowohl deutsche als auch ausländische Unternehmen, die in Deutschland eine Zweiniederlassung betreiben. Ab dem 1.1.2023 muss es von Unternehmen mit mehr als 3.000 Mitarbeitern umgesetzt werden; ab dem 1.1.2024 von Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern. Kleinere Unternehmen müssen das Lieferkettengesetz (oft nur teilweise) umsetzen, wenn sie Teil einer Lieferkette eines Großunternehmens sind. Bei Verstößen gegen das Lieferkettengesetz drohen Bußgelder von bis zu 800.000 Euro; Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 400 Mio. Euro droht ein Bußgeld in Höhe von bis zu 2 % des durchschnittlichen Jahresumsatzes. 

 

Unser Angebot umfasst u. a.:

  • Prüfung und Beratung zum Lieferkettengesetz
  • Umsetzung der Whistleblower-Richtlinie
  • Aufbau und Entwicklung interner Compliance-Programme
  • Durchführung angemessener Mitarbeiterschulungen
  • Begleitung interner Ermittlungen, auch auf Eigeninitiative unserer Mandanten
  • Maßnahmen zur Geldwäscheprävention
  • Prüfung und Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen